Samstag, 22. März 2025

Okay, pssssssst...

 ...ich glaube, dass ich die erste Schlacht siegreich verlasse. Jüngst fiel mir auf, dass mein Herz nicht mehr so verkrampft ist und dass da gar nicht mehr dieses Gefühl des unbedingt alles richtig tun müssens in mir herrscht. Ich gönne mir einen Moment der Freude und recke innerlich befreit meine Fäuste gen Himmel.:)

Schön.

Nun weiter, auf zur nächsten Auseinandersetzung. Was will dekonstruiert werden? Meine Bindungsangst. Und sie scheint eng verschlungen in einer unheiligen liaison zu sein mit meiner Selbstwahrnehmung bzw. meiner inneren Haltung.

Ich neige dazu, in Beziehung mit anderen Menschen eine Hierarchie zu errichten, die mich nach unten und das Gegenüber nach oben einteilt. Also ich teile mir selbst die Rolle des Bettlers und dem anderen die Rolle des Königs zu, der Vollmacht hat. Demjenigen bin ich mit seinen Launen, Bedürfnissen und Wahrnehmungen völlig ausgeliefert und gebe jedwede Autonomie ab. Das ist eine ohnmächtige, machtlose Stellung. Daher vermeide ich sie wahrscheinliche auch. Klingt nicht besonders erstrebenswert.

Schön wäre doch eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit zwei jeweils mündigen Parteien.

König Theoden will zurückkehren in seine Mündigkeit und auf auf seinen Thron und den giftigen Einfluss Grimar Schlangenzunges abschütteln wie eine lästige Fliege. Nicht fremdgesteuert durch Saruman aus der Ferne, sondern aus eigener Kraft und vom Glauben angetrieben.

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Mein Herz macht einen Satz.